»LandesElternRat Sachsen«
Frage 4

4. Die Schülerbeförderung im ländlichen Raum hat Einfluss auf viele Aspekte (GTA-Angebote, Schulessen etc.). Sind Sie mit der derzeitigen Situation der Schülerbeförderung zufrieden? Wenn nein, welche Veränderungen streben Sie konkret an, um eine bessere und flexiblere Beförderung zu ermöglichen?


Antwort von »BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Sachsen« vom 24.07.2024:

Mobilität muss einfach, günstig und flexibel sein, um Teilhabe für alle zu gewährleisten. Kein (schulisches) Angebot darf daran scheitern, dass kein Bus oder keine Bahn fährt. Die Einführung des Bildungstickets markiert aus unserer Sicht einen Meilenstein für die Mobilität der Schüler*innen. Wir haben das Projekt von Beginn an unterstützt und tun dies auch weiterhin. Wir BÜNDNISGRÜNE konnten erreichen, dass inzwischen auch Freiwilligendienstleistende das Bildungsticket nutzen können, wofür wir uns lange stark gemacht hatten. Aus unserer Sicht ist es wichtig, ein verlässliches Angebot für alle Nutzer*innen zu schaffen. Deshalb setzen wir uns für eine Qualitätsoffensive und eine auskömmliche Finanzierung für den gesamten ÖPNV ein. Dies umfasst die Übernahme der Kosten für die Schülerbeförderung durch den Freistaat Sachsen und den Einsatz der Regionalisierungsmittel für den Ausbau des ÖPNV. Daneben machen wir uns für bessere Rahmenbedingungen in der Schülerbeförderung stark, insbesondere durch eine Vereinheitlichung und Verbesserung der Standards hinsichtlich Mindestentfernungen zwischen Wohnort und Schule sowie Begrenzung bzw. Deckelung des Eigenanteils der Schüler*innen bzw. Eltern. Ergänzend zum Bildungsticket setzen wir uns für einen Sozialtarif für das Deutschlandticket für Schüler*innen ein, um bei Bedarf noch umfassendere klimaschonende und bezahlbare Mobilität für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen.

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